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Bergrennen

ADAC Ravensburg Bergrennen

Int. ADAC​ Weser-Bergpreis Höxter

Historie und Geschichte

 

Von 1965 bis 1990 wurden 25 Bergrennen durchgeführt, das erste in Borgholzhausen, alle weiteren von Ottbergen nach Bosseborn, im Kreis Höxter. Diese Weser-Bergpreise waren bei Fahrern aus ganz Europa wegen ihres hervorragenden Rufes äußerst beliebt, in guten Jahren konnten bis zu 250 Fahrer begrüßt werden. Die letzten vier Jahre wurde der Weser-Bergpreis durch die „Georg Krüger“ Gleichmäßigkeitsprüfung für historische Touren-, Sport-, und Rennwagen ergänzt. Quantitativ (bis zu 40 Fahrzeuge) und qualitativ (Ferrari GTO, Bentley 4,5, Hildegas Indy) waren diese Gleichmäßigkeitsprüfungen immer hervorragend besetzt.

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Walter Lehmann - 1973

Die Macher

 

 

Bergrennen sind von Natur aus sehr aufwendige Veranstaltungen. Rennen auf permanenten Rennstrecken müssen im Grunde nur organisiert werden. Am Berg muss vieles erst einmal erbracht werden was sonst schon selbstverständlich ist, Absperrungen und Begrenzungen, Sicherheits- und Zeitmessungssysteme, Kommunikation, Fahrerlager und Zuschauerbereiche... Eine Herausforderung sowohl logistisch als auch Personal im dreistelligem Bereich zu koordinieren. Mit den Jahren wuchs der Aufwand immer weiter, gerade als der Weser-Bergpreis zum internationalem Wertungslauf wurde und somit der Anspruch stieg!

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Der Mann, bei dem bis zum letzten Rennen die Fäden zusammen liefen, Helmut Stankowski

Als langjähriger erster Vorsitzender des AC Bielefeld und aktiver Sportkommissar war er die Instanz bei der Organisation und Umsetzung der Veranstaltungen.               

 

                    Die Rennleiter:


1965 - 1967   Helmut Ruwe,      Bielefeld
1968 - 1969   Georg Krüger,      Bielefeld
1970 - 1982   Gerd-Peter Marx, Bielefeld
1983 - 1990   Bernd Schultz,     Bielefeld

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Eckhard Schimpf - 1977

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Feidhelm Strototte - 1976

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Alexander Saier - 1976

Die Strecken

 

 

Zu Anfang in Borgholshausen in der Nähe des Luisenturm

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Streckenlänge  :   1.400 Meter

Höhe am Start :      165 Meter

Höhe am Ziel   :      290 Meter

Höhendifferenz :     125 Meter

Durchschnittliche Steigung 8,9%

Später auf der L890 von Ottbergen nach Bosseborn, im Kreis Höxter

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Streckenlänge  :   3.340 Meter

Höhendifferenz :     170 Meter

Durchschnittliche Steigung 5,1%

Die Teilnehmer

 

Das Teilnehmerfeld war abwechslungsreich, und gerade durch die verschiedenen Jahrzehnte und Fahrezugklassen sehr breit gefächert. Von Kleinwagen wie Fiat Abarth, Autobianci A112 und BMW 700 bis hin zu Gruppe 5 und Formel Rennfahrzeugen war alles vertreten was interessant, schön, schnell oder alles gemeinsam war.

In den Teilnehmerlisten finden sich viele bekannte Namen wieder, da das Rennen in den späteren Ausgaben sogar zur europäischen Bergrenn-Meisterschaft zählte!

Das Ende der Serie

 

Leider war die Durchführung der Bergrennen über das Jahr 1990 hinaus nicht mehr möglich.

Auch trotz harter Bemühungen der Verantwortlichen aus den Reihen des AC Bielefeld wurde die Durchführung durch die genehmigenden Stellen, ausgerechnet im Jahr der 25. Auflage, untersagt. Auch diverse Gespräche mit den Verwaltungen und sogar Gerichtsverfahren konnten dies nicht mehr ändern

Seit 2010 lässt die Veranstaltergemeinschaft aus AC Höxter e.V. und Sport-Fahrer-Gemeinschaft Lippe e.V. die Tradition auf dieser Strecke mit ihrem Weserbergpreis Revival in Form einer GLP Veranstaltung wieder aufleben, wir hoffen dass diese Serie nun weiterlebt und so die Erinnerung aufrecht erhält!

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